OwnCloud 4.0 Speicher erweitern

Edit 09.03.2013
Anstatt den komplizierten Weg über die Symlinks zu gehen, wie weiter unten beschrieben und wie ich es gemacht habe, kann man auch einfach direkt die Configdatei von Owncloud verwenden. Diese findet ihr in eurem Owncloudverzeichniss unter

*/owncloud/config.php

dort könnt ihr ganz einfach bestimmen wo Owncloud den data Ordner, also den Ornder in dem Owncloud die hochgeladenen Dateien speichert, anlegt.  Dies kann natürlich auch wie in meinem Fall auf einer anderen viel größeren Festplatte sein.

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Ich will in diesem Artikel nicht erklären wie man OwnCloud installiert, denn dafür gibt es genug Tutorials und Anleitungen, sondern erklären wie ich es gelöst habe OwnCloud mehr Speicher zur verfügung zu stellen.

Eigentlich soll man mit der Anwendung External storage support externe Dateisysteme einbinden können.
Bei mir klappt das allerdings aus irgendeinem Grund nicht. Da mein Server Betriebssysten „nur“ auf einer 40 GB Festplatte liegt wollte OwnCloud mir nur 23 GB zur verfügung stellen. Ich habe aber eine 2 TB Festplatte die ich nutzen will.
Also habe ich den Ordner /var/www/owncloud/data auf die 2 TB Festplatte kopiert und einen Symlink eingerichtet.

sudo mv -r /var/www/owncloud/data /media/2TBFestplatte

Und den Symlink richten nach dem Schema ln -s Quelle Ziel ein.

sudo ln -s /media/2TBFestplatte/data /var/www/owncloud/data

Das wars eigentlich auch schon, evt. müssen die Berechtigungen nochmal angepasst werden.

Nun bot mir OwnCloud den Restlichen freien Speicher der Festplatte an 🙂

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Die wichtigsten Terminalbefehle für Anfänger

Hey,

ich habe mich bestimmt 2-3 Jahre lang vor dem Terminal gedrückt weil ich dachte das es total kompliziert ist sich dort zu bewegen.
Wenn man aber erstmal die grundlegendsten  Befehle kann ist es total einfach.
Ich werde hier jetzt die Befehle auflisten die meiner Meinung nach am wichtigsten sind.

cd wechselt das verzeichnis

Beispiel: cd Downloads

cd /Downloads würde nicht funktionieren außer man hat in der Wurzel einen Ordner der Downloads heißt.
Tipp: cd .. geht einen Ordner zurück und cd ohne alles wechselt ins homeverzeichnis

ls listet alle Dateien und Ordner im Aktuellen Verzeichnis auf
-al ist eine Option von ls und zeigt den Besitzer und Rechte der Dateien und Ordner

Beispiel: ls
ls -al

mkdir erststellt einen Ordner

Beispiel: mkdir „Mein Ordner“
Beispiel: /home/username/neuer-ordner

Wir setzten Mein Ordner in Anführungszeichen weil Linux sonst zwei Ordner erstellen würde, einmal Mein und einmal Ordner.

rm löscht Dateien und Ordner

Beispiel für Dateien: rm Beispiel.txt
Beispiel für Ordner: rm -r  Beispiel/
Beispiel: rm /home/username/Beispiel.txt
Beispiel: rm -r /home/username/Beispiel/

-r steht für rekursiv. Das heißt, das auch alle unter Ordner und Dateien gelöscht werden.

So mit diesen Befehlen müsstet ihr euch nun im Terminal frei bewegen können 🙂
Viel Spaß dabei das Terminal unsicher zu machen 😀

Conky Monatstraffic unter Ubuntu 11.10 anzeigen

Hallo,

als ich noch Ubuntu 10.04 benutzt habe, habe ich mir in Conky, mit Hilfe des Programmes vnstat, den Traffic des aktuellen Tages und des aktuellen Monats anzeigen lassen. Nachdem ich  vor ein zwei Monaten meine SSD gekauft habe und auf Ubuntu 11.10 umgestiegen bin wollte mir Conky nicht mehr den Traffic des Monats anzeigen.

Nun bin ich endlich dahinter gekommen wo der Fehler war. Und zwar  lasse ich mir nur den Traffic meines WLAN-Adapters anzeigen, in vnstat ist aber mein LAN-Adapter als Standartinterface festgelegt.
Wenn man jetzt aber, wie in meinem Fall, eine andere Netzwerkschnittstelle als Standard haben möchte kann man dies so einrichten. Im Terminal geben wir folgenden Befehl ein:

$ gksudo gedit /etc/vnstat.conf

In dieser Datei ändern wir nun den ersten Eintrag. In meinem Fall musste ich eth0 in wlan0 ändern.

Laut dem Wiki auf Ubuntuusers müsste dieser Eingriff aber eigentlich unnötig sein.

Zitat: „Diese Arbeit ist ab 11.10 Oneiric Ocelot nicht mehr nötig, da es eine neuere Version von vnStat enthält und die Konfigurationsdatei mit den erkannten Netzwerkschnittstellen automatisch erzeugt wird (s.a. 410968, vom 9.8.2009).“

Möchte man sein Standardnetzwerkinterface in vnstat nicht ändern, gibt es noch eine andere Möglichkeit den Monatstraffic trotzdem in Conky anzuzeigen, und zwar  indem wir die .conkyrc (Punkt Conky weil die Datei versteckt im Ordner home liegt) anpassen.
Der standart Eintrag in der .conkyrc sieht so aus:

Traffic ${time %B}:
Down: ${execi 300 vnstat -m | grep „`LC_ALL=C date +“%b ‚%y“`“ | awk ‚{print $3 $4}‘} ${alignr}Up: ${execi 300 vnstat -m | grep „`LC_ALL=C date +“%b ‚%y“`“ | awk ‚{print $6 $7}‘}

Wenn wir nun hinter vnstat -m noch ein -i <Interface> setzten, holt er sich nicht die Daten des Standardinterfaces, sondern die des angegebenen.

Und schon zeigt Conky wieder den Monatstraffic 🙂

exFAT unter Ubuntu 11.10 nutzen

Gestern wollte ich von einem exFAT formatierten USB-Stick eine Datei kopieren. Mein Ubuntu wollte diesen aber nicht mounten. Dann habe ich mir gedacht das es wohl daran liegt das Ubuntu exFAT nicht kennt. Mein Verdacht bestätigte sich.
Also heute erstmal recherchiert wie man exFAT unter Ubuntu zum laufen bekommt.

Damit wir exFAT auch unter Ubuntu mounten können müssen wir das Programm fuse-ext installieren
Da fuse -ext nicht in den Paketquellen enthalten ist müssen wir als erstes die PPA hinzufügen.

$ sudo add-apt-repository ppa:relan/exfat
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install fuse-exfat

Damit ist es uns nun möglich exFAT manuell zu mounten.
Damit exFAT formatierte Datenträger nun auch automatisch gemountet werden brauchen wir noch folgende Anwendungen: build-essential, ncurses-dev und util-linux.

$ sudo apt-get install build-essential
$ sudo apt-get install ncurses-dev
$ sudo apt-get install util-linux

Util-linux war bei mir bereits installiert, allerdings weiß ich nicht ob dies seit Ubuntu Installation war oder durch eins meiner installierten Programme.

Nachtrag
Funktioniert auch unter Ubuntu 12.04 Precise Pangolin

Vorteile Schulprogramme in einer VM installiert zu haben

Wie ich hier schon erwähnt habe gehe ich noch zur Schule. Von der Schule haben wir Programme bekommen die wir für den Unterricht brauchen. Zum einen ist das Mathcad und zum anderen Logger Pro.

Das Problem ist nun das diese Programme nur unter Windows laufen. Am Anfang hatte ich ein dual boot mit Windows und Ubuntu eingerichtet, so das ich wenn ich Mathematik bez. Physik hatte das ich Windows starten konnte. Allerdings ging mir dieses hin und her geboote sehr schnell auf die Nerven. Also habe ich versucht die Programme unter Wine zum laufen zu bekommen. Dieser Versuch ging allerdings daneben weil die Programme nur halb liefen. Ich glaube durch eine Zeitschrift bin ich dann auf VMware Player aufmerksam geworden.

Also habe ich mir Windows in einer VM von WMware Player installiert und finde wenn man ein halbwegs betagtes Notebook hat, hat es fast nur Vorteile seine Programme in eine VM zu installieren, egal ob man Linux, Windows oder Mac benutzt.

Ich kann in allen anderen Fächern ganz Normal mir Ubuntu Arbeiten ohne mein System neu starten zu müssen, bin ich fertig schließe ich einfach die VM.
Dank Unity (nicht die Oberfläche von Ubuntu, sondern die Fensterfunktion von Vmware Player) integrieren sich die Fenster von der VM fast nahtlos in Ubuntu.
Sollte man sein Betriebssystem neu installieren hat man trotzdem sofort alle Schulprogramme und kann weiter im Unterricht mit machen, obwohl das eigentliche Betriebssystem noch gar nicht fertig eingerichtet ist.
Man kann ganz einfach Backups von der VM machen, falls sich doch mal ein Virus einschleicht.
Ich habe gerne nur das nötigste installiert, und so bleibt mein System sauber.

Der einzige Nachteil sind die lade-/speicherzeiten von der VM. Allerdings weiß ich nicht wie das unter aktuellen Notebooks aussieht.

Und zum Schluss nochmal meine Notebookhardware, damit ihr wisst was ich unter einem „halbwegs betagtem“ Notebook verstehe.

Intel Pent. T3200 2 Ghz
3 GB RAM

Ich denke mal das der Rest egal ist.

Wann wurde mein Ubuntu installiert?

Hier kurz ein kleiner Befehl mit dem man herraus finden kann wann man sein Ubuntu installiert hat.

ls --sort=t / -l | tail -n1 | awk '{print $8 " " $7}'

Falls der Befehl nicht klappt soll dieser das gewünschte Ergebnis liefern.

ls --sort=t / -l | tail -n1 | awk '{print $7 " " $6}'

Bei mir war es der zweite Befehl, der mir das korrekte Ergebnis lieferte.

Quelle

Mein NAS und der Rsyncfehler

Ich habe ein NAS in dem 2×2 TB Festplatten arbeiten. Als ich mir das NAS gekauft hatte, habe ich die beiden Festplatten als RAID 1 betrieben. Ich wollte im Falle eines Festplattendefektes gegen Datenverlust geschützt sein. Kurz darauf habe ich angefangen meine Daten mit rsync zu sichern. Dummerweise habe ich die Parameter von rsync nicht ausreichend an Testordnern ausprobiert, so dass ich eines morgens, nachdem mein Computer über Nacht Daten backupen sollte, feststellen musste dass rsync alle meine Daten gelöscht hat. Das waren so um die 500-700 Gb die einfach so weg waren. Ich muss dazu aber auch sagen dass ich leichtsinnig gehandelt habe, indem ich die Parameter nicht ausreichend ausprobiert habe und bin somit selber Schuld.
Nun biete ich die Festplatten einzeln im Netzwerk an und kopiere meine Dateien erst auf Festplatte A und ein bashscript auf meinem Server, das rsync aufruft, kopiert die Dateien dann am ersten des Monats auf Festplatte B.
Falls mir also mit rsync mal wieder ein Fehler unterlaufen sollte, oder ich aus anderen Gründen meine Daten löschen sollte, kann ich meine Dateien einfach wieder von Festplatte B auf Festplatte A zurückspielen.

Hier noch mein Script mit einer kleinen Erklärung:

rsync -r -v -z –delete -c /media/FestplatteA /media/FestplatteB

-r kopiert Unterverzeichnisse mit
-v zeigt was gerade passiert
-z aktiviert die Komprimierung, sinnvoll bei einer langsamen Verbindung zwischen Quell- und Zielmedium
–delete löscht Dateien auf dem Zielmedium die auch auf dem Quellmedium gelöscht wurden
-c bildet Checksummen zum Vergleich, so das nicht nur Größe und Timestamp verglichen werden