exFAT unter Ubuntu 11.10 nutzen

Gestern wollte ich von einem exFAT formatierten USB-Stick eine Datei kopieren. Mein Ubuntu wollte diesen aber nicht mounten. Dann habe ich mir gedacht das es wohl daran liegt das Ubuntu exFAT nicht kennt. Mein Verdacht bestätigte sich.
Also heute erstmal recherchiert wie man exFAT unter Ubuntu zum laufen bekommt.

Damit wir exFAT auch unter Ubuntu mounten können müssen wir das Programm fuse-ext installieren
Da fuse -ext nicht in den Paketquellen enthalten ist müssen wir als erstes die PPA hinzufügen.

$ sudo add-apt-repository ppa:relan/exfat
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install fuse-exfat

Damit ist es uns nun möglich exFAT manuell zu mounten.
Damit exFAT formatierte Datenträger nun auch automatisch gemountet werden brauchen wir noch folgende Anwendungen: build-essential, ncurses-dev und util-linux.

$ sudo apt-get install build-essential
$ sudo apt-get install ncurses-dev
$ sudo apt-get install util-linux

Util-linux war bei mir bereits installiert, allerdings weiß ich nicht ob dies seit Ubuntu Installation war oder durch eins meiner installierten Programme.

Nachtrag
Funktioniert auch unter Ubuntu 12.04 Precise Pangolin

Vorteile Schulprogramme in einer VM installiert zu haben

Wie ich hier schon erwähnt habe gehe ich noch zur Schule. Von der Schule haben wir Programme bekommen die wir für den Unterricht brauchen. Zum einen ist das Mathcad und zum anderen Logger Pro.

Das Problem ist nun das diese Programme nur unter Windows laufen. Am Anfang hatte ich ein dual boot mit Windows und Ubuntu eingerichtet, so das ich wenn ich Mathematik bez. Physik hatte das ich Windows starten konnte. Allerdings ging mir dieses hin und her geboote sehr schnell auf die Nerven. Also habe ich versucht die Programme unter Wine zum laufen zu bekommen. Dieser Versuch ging allerdings daneben weil die Programme nur halb liefen. Ich glaube durch eine Zeitschrift bin ich dann auf VMware Player aufmerksam geworden.

Also habe ich mir Windows in einer VM von WMware Player installiert und finde wenn man ein halbwegs betagtes Notebook hat, hat es fast nur Vorteile seine Programme in eine VM zu installieren, egal ob man Linux, Windows oder Mac benutzt.

Ich kann in allen anderen Fächern ganz Normal mir Ubuntu Arbeiten ohne mein System neu starten zu müssen, bin ich fertig schließe ich einfach die VM.
Dank Unity (nicht die Oberfläche von Ubuntu, sondern die Fensterfunktion von Vmware Player) integrieren sich die Fenster von der VM fast nahtlos in Ubuntu.
Sollte man sein Betriebssystem neu installieren hat man trotzdem sofort alle Schulprogramme und kann weiter im Unterricht mit machen, obwohl das eigentliche Betriebssystem noch gar nicht fertig eingerichtet ist.
Man kann ganz einfach Backups von der VM machen, falls sich doch mal ein Virus einschleicht.
Ich habe gerne nur das nötigste installiert, und so bleibt mein System sauber.

Der einzige Nachteil sind die lade-/speicherzeiten von der VM. Allerdings weiß ich nicht wie das unter aktuellen Notebooks aussieht.

Und zum Schluss nochmal meine Notebookhardware, damit ihr wisst was ich unter einem „halbwegs betagtem“ Notebook verstehe.

Intel Pent. T3200 2 Ghz
3 GB RAM

Ich denke mal das der Rest egal ist.

Dropbox 1.3.13 Experimentel

Für alle die es noch nicht mitbekommen haben, wenn man sich von Dropbox die experimentelle Version installiert kann man 5 GB extra Speicher bekommen.
Dazu muss man einfach, wie schon gesagt, die experimentelle Version installieren und dann kann man  von SD-Karte, USB-Stick oder Kamera Bilder/Videos in seine Dropbox importieren. Und für 500 MB geuploadede Bilder/Videos gibt es 500 MB mehr Speicher.
Leider funktioniert diese Funktion nur unter Windows, Mac und Linux werden nicht unterstützt. Leider habe ich keinen Hinweis darauf gefunden ob es später integriert wird.

Dropbox 1.3.13

Wann wurde mein Ubuntu installiert?

Hier kurz ein kleiner Befehl mit dem man herraus finden kann wann man sein Ubuntu installiert hat.

ls --sort=t / -l | tail -n1 | awk '{print $8 " " $7}'

Falls der Befehl nicht klappt soll dieser das gewünschte Ergebnis liefern.

ls --sort=t / -l | tail -n1 | awk '{print $7 " " $6}'

Bei mir war es der zweite Befehl, der mir das korrekte Ergebnis lieferte.

Quelle

WordPress App

Ich habe mir mal die WordPress App runtergeladen, mit der man bei WordPress gehostete Blogs verwalten kann. Die ersten Eindrücke sind positiv, die App macht einen aufgeräumten und simplen Eindruck. Als erstes bekommt man die Möglichkeit sich einen neuen Blog anzulegen oder sich an einem vorhandenen anzumelden. Ich habe mich direkt mit meinem vorhandenen Account eingeloggt und konnte sofort anfangen neue Artikel zu schreiben oder angefangene zu editieren.

Screenshot

Wenn man einen neuen Artikel angefangen hat, aber gerade keine Datenverbindung besteht, wird der Artikel erst mal lokal auf dem Smartphone gespeichert. Wenn man dann wieder eine Verbindung hat, kann man den Artikel entweder als Entwurf auf dem Server von WordPress speichern oder ihn direkt veröffentlichen.

Praktisch finde ich die Funktion „Statistiken“. Mit der kann man, wenn man unterwegs ist, sich schnell mal einen Überblick darüber verschaffen wie viele Views man heute (oder in den letzten Tagen) schon hatte, sehen wie viele Leute sich bestimmte Artikel angeguckt haben, welche Suchbegriffe verwendet wurden und noch eins zwei andere Sachen.

Mein Fazit ist, dass ich meine Artikel doch lieber am Computer schreibe, jedoch ist die App praktisch wenn man Unterwegs nur eben seine Views checken will oder einen schon veröffentlichten Artikel schnell editieren will. Dafür ist die App super.